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20.10.2018

Sie wollen kein Klingelschildergate?


Es hat die Medien tagelang beschäftigt: Sind die Klingenschilder mit Namensnennung nun DSGVO konform oder nicht. Amüsiert haben wir die mediale Aufbereitung verfolgt. Bei der Auswahl des Datenschutzbeauftragten geht es in vielen Unternehmen offenbar zu wie früher in der Schule bei der Wahl des Klassenbuchführers: wer zum Zeitpunkt der Entscheidung krank war oder sich nicht rechtzeitig weggeduckt hat oder gerade noch freie Kapazitäten hat, der bekommt die Rolle.
Ganz so einfach sollten Sie es sich mit der Auswahl dann doch nicht machen, denn über die Voraussetzungen, die das Gesetzt regelt, hinaus, sollte der Datenschutzbeauftragte auch bestimmte Fähigkeiten mitbringen:

• Das Verständnis von wirtschaftlichen Prozessen sollte vorliegen. Schließlich muss der Datenschutzbeauftragte die Geschäftsführung bei der Umsetzung von datenschutzrelevanten Prozessen sowie entsprechenden Themen im Tagesgeschäft beraten.
• Fundiertes Know-How im Bereich IT wäre auch nicht schlecht. Der Datenschutzbeauftragte sollte zumindest verstehen, was ihm oder ihr die EDV-Abteilung z.B. zu Serverstrukturen und Datensicherungssystemen erzählt.
• Liegt Erfahrung und Talent in der Schulung von Mitarbeitern vor? Alle Personen im Unternehmen, die mit personenbezogenen Daten umgehen, müssen regelmäßig unterrichtet werden.
• Die datenschutzrelevanten Rechtsvorschriften sollten dem Datenschutzbeauftragten im Übrigen nicht fremd sein, er oder sie sollten Kenntnisse darüber nachweisen können und bestenfalls auch über Berufserfahrung in der praktischen Anwendung verfügen.
• Mit Pragmatismus und dem Blick fürs Wesentliche gesegnet hilft Ihnen der richtige Datenschutzbeauftragte bei der Unterstützung Ihrer datenschutzkonformen Geschäftsabläufe.

Also ein Wirtschaftsinformatiker mit juristischem Staatsexamen und Erfahrung als Coach…bekommen Sie als Geschäftsführer schon Schweißausbrüche?
Der Verantwortliche – die Geschäftsleitung - eines Unternehmens trägt nämlich die Verantwortung für die Benennung und Auswahl des Datenschutzbeauftragten, er muss nachweisen können, dass dieser die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, um seine Aufgabe erfüllen zu können. Besitzt der Datenschutzbeauftragte nicht das notwendige Fachwissen, wird schlimmstenfalls die Geschäftsleitung zur Verantwortung gezogen.
Vielleicht lieber gleich einen externen Datenschutzbeauftragten nehmen? Ein Team, welches sich mit all den Dingen auskennt. Weil sie es gelernt haben. Und Sie vor einem Klingelschildergate bewahren möchte.
Schauen Sie doch einmal unter https://www.flebbe.com/Stammcrew :-)



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