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10.10.2018

Kognitive Dissonanz – auch im Bereich Datenschutz?

Ein kleiner Ausflug in die Verhaltenspsychologie:
Kognitive Dissonanz ist ein negativer Gefühlszustand, den wir verspüren, wenn wir nicht vereinbare Gedanken, Meinungen, Wünsche oder Absichten haben. Sie tritt z.B. auf, wen wir uns für den Kauf eines Produktes entschieden haben und nach dem Kauf Informationen erhalten, die die Richtigkeit der Kaufentscheidung in Frage stellen.
So haben Sie sich vielleicht nach langer Recherche für den Kauf eines bestimmten Autos entschieden. Nachdem der Kaufvertrag unterschrieben wurde, lesen sie in einem Test, daß das Auto sehr schlecht abgeschnitten hat.
Nun werden Sie alles tun, um Ihre Kaufentscheidung vor sich zu rechtfertigen und nicht allzu viele negative Gefühle aufkommen zu lassen. Vielleicht werten Sie die Testergebnisse als nicht valide ab oder suchen nach Vorzügen des neuen Wagens, die nicht im Test erwähnt wurden.
Sie rechtfertigen also vor sich und vielleicht auch vor anderen Personen die Entscheidung, um Ihre – unangenehme – kognitive Dissonanz zu reduzieren.
Was hat das mit Datenschutz zu tun?
Nun: Viele Unternehmen bzw. ihre Verantwortlichen blocken noch beim Datenschutz ab.
„Da machen wir erst einmal nichts oder nur das Notwendigste“…das betrifft uns ja nicht“…“das verschwindet eh bald wieder“... letzteres hatte man auch beim Internet gesagt. Es ist immer noch präsent. Glauben Sie es.
Um ihre Entscheidungen zu manifestieren, suchen sie oft Unterstützungen bei anderen Betroffenen, um sich mental abzusichern bzw. verbreiten ihre Argumente sehr prägnant.
Suchen Sie besser die Hilfe bei denen, die sich mit dem Thema auskennen. Ein guter Dienstleister erläutert Ihnen, was sie brauchen und was nicht und vor allem hilft er Ihnen auch bei der Umsetzung nach aussen und intern.
Ein großer Anteil von Datenpannen wird übrigens durch Mitarbeiter verursacht, bewusst oder unbewusst. Schon der Verlust eines USB-Sticks mit sensiblen Daten durch einen Mitarbeiter, der noch zuhause eine Aufgabe nach Feierabend erledigen wollte, kann aber fatale Folgen haben. Auch für die Geschäftsführung, wenn der Mitarbeiter nicht richtig im Bereich Datenschutz geschult wurde. Sie wollen vorbeugen? Wir sind gerne für Sie da.



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